Gebetsintentionen

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen monatlich eine besondere Gebetsintention ans Herz legen. Falls Sie Mitglieder der Konfraternität in Ihrer Umgebung kennen, die keinen Internetzugang haben, können Sie mit einem Klick auf die jeweilige Monatsüberschrift die Intention als PDF herunterladen und einen Ausdruck des Dokuments diesen Konfraternitätsmitgliedern zukommen lassen.
 

Intention für Juni 2014

Liebe Mitglieder der Konfraternität,
in diesem Monat wird Ihr Gebet, als Teil des erweiterten Familienkreises der Petrusbruderschaft, ganz besonders dringend benötigt:

Am Abend des 11. Juni 2014 ist in unsere Niederlassung in Phoenix, Arizona (USA) eingebrochen worden. Der amerikanische Distriktsobere P. Eric Flood FSSP wurde um zwei Uhr in jener Nacht von der Polizei kontaktiert, die ihm mitteilen musste, dass P. Kenneth Walker FSSP bei diesem Einbruch getötet und P. Joseph Terra FSSP schwer verletzt wurde und sich in lebensbedrohlichem Zustand befindet. P. Terra erlitt Kopfverletzungen und zahlreiche Knochenbrüche, aber sein Zustand ist inzwischen etwas stabiler geworden. P.  Kenneth Walker war erst 29 Jahre alt und wurde vor zwei Jahren zum Priester geweiht. Als Diakon verbrachte er auch einige Wochen mit den Seminaristen seines Jahrgangs in Wigratzbad.

Wir bitten Sie inständig darum, ihr tägliches Rosenkranzgesätz und das Konfraternitätsgebet in den kommenden Tagen für den Seelenfrieden dieses jungen Mitbruders und für die Gesundung P. Terras zu beten, ebenso für deren Familien und die Gläubigen unserer Gemeinde in Phoenix.

 

Intention für November 2013

Es ist ein wichtiges Anliegen, dass die Mitglieder der Konfraternität nicht nur für die Priester und Seminaristen der Petrusbruderschaft beten, sondern sich auch gegenseitig im Gebet stärken. So möchten wir Ihnen im Monat November ganz besonders die verstorbenen Mitglieder der Konfraternität ins Gebet empfehlen, damit der Herr sie in seine Herrlichkeit aufnehmen möge. (N.B. Die hl. Messe, die P. Stefan Reiner in seiner Funktion als Capellanus jeden ersten Donnerstag des Monats feiert, ist sowohl für die lebenden als auch für die verstorbenen Mitglieder bestimmt.)

Es sei auch daran erinnert, dass sie in der Oktav von Allerheiligen täglich einen vollkommenen Ablass für Verstorbene erlangen können. Nähere Bestimmungen zu diesem Ablass können Sie hier bekommen.

Verstorbene Mitglieder der Konfraternität St. Petrus (Febr. 2007 bis Okt. 2013):

Intention für Oktober 2013

Seit Ende September freuen wir uns im Seminar wieder über 20 neue Kandidaten, so dass die Seminargemeinschaft wieder auf rund 80 Seminaristen angewachsen ist. Das erste Jahr besteht aus 12 Seminaristen in der französischsprachigen und 8 Seminaristen in der deutschsprachigen  Gruppe. Das erste Jahr (das sog. Spiritualitätsjahr) der neuen Kandidaten ist besonders wichtig, da sie in diesem Jahr das Seminarleben kennenlernen und ihre Berufung prüfen sollen.
Ich bitte Sie daher um das Gebet für diese 20 jungen Männer, dass Sie Ihre Berufung deutlicher erkennen und sich mit viel Eifer und Freude in die Gemeinschaft eingliedern und sich mit Hilfe der Gnade Gottes zu guten und apostolisch eifrigen Priestern formen lassen.

Die neuen Semimnaristen nach Ihren Eintrittsexerzitien in St. Pelagiberg, zusammen mit den Betreuern des ersten Jahres P. Deneke und P. Cras, sowie zwei französischen Benediktinern, die einige der Exerzitienvorträge übernommen hatten.

 

Intention für März 2013

Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Petrus, P. John Berg, hat angeordnet, dass in allen Apostolaten der Bruderschaft das untenstehende Gebet bis zur Wahl des neuen Papstes täglich gebetet werden soll. So möchten wir auch Ihnen, als Mitglieder der Konfraternität, für die restlichen Tage des Konklaves dieses Gebet empfehlen.
Nach der Wahl des neuen Papstes, bis zum Ende des Monats März, möchten wir Sie bitten für den neugewählten Heiligen Vater ein tägliches Gebet zum hl. Joseph, dem Patron der Kirche, zu verrichten.
Das folgende Gebet ist der Votivmesse zur Wahl des römischen Pontifex entnommen:

V. Suscitabo mihi sacerdotem fide-
lem, qui iuxta cor meum, et animam
meam faciet.
R. Et ædificabo ei domum fidelem,
et ambulabit coram Christo meo
cunctis diebus.

Orémus. Súpplici, Domine, humilitáte
depóscimus: ut sacrosánctæ Románæ
Ecclésiæ concédat Pontíficem illum
imménsa píetas; qui et pio in nos stúdio
semper tibi plácitus, et tuo pópulo pro
salúbri regímine sit assídue ad glóriam
tui nóminis reveréndus. Per Christum Dóminum nostrum.
R. Amen

V. Ich werde Mir einen treuen Priester
erwecken, der handeln wird nach Meinem
Herzen und Sinn.
R. Ich will ihm erbauen ein festes Haus;
und alle Tage wird er wandeln vor Meinem
Gesalbten.

Lasset uns beten. Herr, wir flehen demütig
und bitten, Du mögest in Deiner unermess-
lichen Güte der hl. Römischen Kirche einen
Papst verleihen, der durch seinen väterlichen
Eifer für unser Wohl Dir allzeit wohlgefalle,
dessen Regierung heilbringend sei, und dem
darum Dein Volk zum Ruhme Deines Namens
immerfort Ehrfurcht erweise. Durch Christus,
unseren Herrn. R. Amen.

Intention für Februar 2013

Die künftigen Subdiakone (von links nach rechts):
Robert Dow (USA/CH), Thibaut Paris (F), Jean de Massia (F), Olivier de Nedde (F)

Wie jedes Jahr im Februar so werden auch in diesem Jahr und zwar am kommenden Samstag einige Seminaristen ihre Niederen Weihen und andere ihre Subdiakonatsweihe empfangen dürfen. Für die Niederen Weihen haben wir dieses Mal eine stattliche Anzahl von 24 Seminaristen und die Subidakonatsweihe (die erste Höhere Weihe) werden die oben vier abgebildeten Kandidaten erhalten.
In der Subdiakonatsweihe drücken die Kandidaten Ihre Bereitschaft zum kirchlichen Dienst und zur Bewahrung der Keuschheit aus, indem Sie nach einer Ermahnung des Bischofs, diesem bewusst einen Schritt entgegengehen und somit zeigen, dass sie bereit sind.
So möchten wir Sie bitten, diese Kandidaten mit Ihrem Gebet zu begleiten, damit sie diesen bedeutungsvollen Schritt mit dem festen Vertrauen auf die göttlich Führung gehen werden und den Weg zum Priestertum weiterhin treu verfolgen.
Ebenso darf ich Sie um das Gebet für S. Exz. Weihbischof Athanasius Schneider (Kasachstan) bitten, der die Weihen vornehmen wird und der in der Woche vor den Weihen, der deutschen Sprachgruppe die Exerzitien gepredigt hat. Weihbischof Athanasius Schneider ist unserer Gemeinschaft sehr verbunden und hat bereits im Jahr 2009 die Priesterweihen in Wigratzbad gespendet. Weihbischof Schneider hat vor allem mit seinem sehr empfehlenswerten Buch "Dominus est" über die heilige Kommunion große Bekanntheit erlangt und viel Gutes damit bewirkt.
 


Intention für Januar 2013

Zunächst möchten wir uns bei Ihnen für Ihr Gebet für P. Gaudray ganz herzlichen bedanken. P. Gaudray ist zwar weiterhin sehr schwach und bedarf einer ständigen Pflegeperson in seiner Nähe, aber sein Krebs schreitet nur langsam voran und er ist auch nach eigenen Angaben wieder etwas selbständiger geworden, weil er wieder etwas mehr Kraft bekommen hat. So steht nichts dagegen, dass er weiterhin bei seinen lieben Seminaristen im Seminar wohnen kann. Herzliches Vergelt's Gott für Ihr Gebet.

 

Nach Rücksprache mit dem Generaloberen P. John Berg möchten wir Ihnen in diesem Monat unsere Missionsniederlassungen in Kolumbien und Nigeria besonders ins Gebet empfehlen. Wie schon in einem der früheren Konfraternitätsrundbriefe berichtet, ist die Mission in Kolumbien von einem unserer Mitbrüder, P. Angel Alfaro FSSP, gegründet worden. Seit dem Jahr 2007 hat P. Alfaro mit P. Louis Baudon de Mony FSSP einen zweiten Mitbruder an seiner Seite, der sich mit seinem großen Fremdsprachentalent schnell zurechtgefunden hat und die beiden haben gemeinsam schon viel bewegt. Aber die Arbeit dort braucht viel Kraft und Geduld. Auch in Wigratzbad haben wir die wertvolle Missionsarbeit schon erfahren, da unser Chefzeremoniar im Seminar ein junger Mann aus Kolumbien ist, der unter Anleitung von P. Alfaro im Jahr 2008 den Weg nach Wigratzbad gefunden hat und mit großem Eifer seine Studien erledigt und sich in die Kommunität einbringt. Einen der letzten Missionsberichte der beiden Mitbrüder können Sie hier einsehen.
Eine zweite Mission besitzen wir in Orlu (Nigeria). Dort ist die materielle Armut wesentlich größer als in Kolumbien, und die Missionsarbeit daher etwas anders gelagert. In Nigeria haben wir den großen Vorteil, dass der verantwortliche Priester dort selbst ein Nigerianer ist, P. Evaristus Eshiowu FSSP, der im Jahr 1983 zum Priester geweiht worden ist und vor sieben Jahren der Petrusbruderschaft beitrat. Er hat den Wert einer weltweiten Bruderschaft erkannt und rechnet fest mit unserem unterstützenden Gebet aus Europa. An der Seite von P. Evaristus arbeitet mit P. Angelo van der Putten ein weiterer Priester, der ebenfalls der Petrusbruderschaft beitreten möchte.

 

Intention für Dezember 2012

Das Anliegen in diesem Monat geht vielen Seminaristen und Priestern der Bruderschaft besonders nahe: P. Pierre Gaudray, unser langjähriger Spiritual des Seminars und damit die gute Seele des Hauses, ist schwer krebskrank. Im vergangenen Sommer hat er sich mit seinen 90 Jahren noch an der Hüfte operieren lassen und in einer der Nachuntersuchungen wurde bei ihm Knochenkrebs diagnostiziert. Die Halswirbel sind besonders stark angegriffen, so dass er stets einer Hilfe und der Pflege bedarf. Die Seminaristen haben sich seiner angenommen und jede Nacht hält ein anderer Seminarist Nachtwache, um ihm zur Hilfe eilen zu können.
P. Gaudray ist zwar kein Mitglied der Petrusbruderschaft, aber bereits seit 1991 Seelenführer im Priesterseminar und hat Generationen von Priestern geprägt. Mit ihm geht eine Epoche im Seminar zu Ende und es ist uns ein besonderes Anliegen, ihm mit der Pflege und mit unserem Gebet das zurückzugeben, was er uns in den letzten Jahrzehnten geschenkt hat. Er selbst bezeichnet die Jahre im Priesterseminar als die schönsten seines Lebens und er ist sogar dankbar dafür, dass ihn die Kriegsgefangenschaft während des zweiten Weltkriegs nach Deutschland geführt hat, weil er in jener Zeit begonnen hat deutsch zu lernen und dadurch Jahrzehhnte später die Möglichkeit erhielt, in unserem Priesterseminar für beide Sprachgruppen wirken zu können. Die Seminaristen fanden bei ihm stets ein offenes Ohr und ein liebendes Vaterherz, das gerade für die ausländischen Seminaristen, die weit weg von zu Hause wohnten, von großer Bedeutung war.
So möchten wir Sie bitten, unserem lieben P. Gaudray im Gebet beizustehen, damit er die letzte Reise seines Lebens in Frieden und mit innerer Kraft und Gnade antreten darf.