August 2021 - Traditionis custodes

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In diesen Monaten haben wir alle ein ganz besonderes Gebetsanliegen. Es geht um das neue Motu Proprio „Traditionis Custodes“, welches den Gebrauch des Messbuchs des hl. Johannes XXIII. aus dem Jahr 1962 einschränkt und das wir mit Verwunderung aufgenommen haben. Wir, die Priesterbruderschaft St. Petrus, sind 1988 durch den hl. Johannes Paul II und sein Motu Proprio „Ecclesia Dei adflicta“ errichtet und damit von der ganzen Kirche anerkannt worden. In den über 30 Jahren seit unserer Gründung haben wir immer das gesamte Lehramt der Kirche anerkannt und waren Papst und Bischöfen treu. Unseren Dienst üben wir unter Verantwortung des Ortsbischofs und in seinem Auftrag aus. Schon ganz am Anfang, in unseren Konstitutionen, berufen wir uns auf das Zweite Vatikanische Konzil, dass wir gemäß Benedikt XVI. in einer „Hermeneutik der Reform unter Wahrung der Kontinuität der Kirche“ verstehen (vgl. Ansprache an die Römische Kurie, 22.1.2005). In den Kritikpunkten, die zu der obengenannten Einschränkung führen, erkennen wir uns daher in keiner Weise wieder. Wir versichern all unseren Gläubigen, dass wir ihnen weiterhin gemäß unseren Konstitutionen und unserem Charisma dienen wollen und hoffen auf das Verständnis der Bischöfe, denen wir stets gehorsam und loyal sind.
In diesem Sinne wollen wir in diesen Monaten besonders beten. Denken wir dabei daran, dass Gott alles in seiner Hand hält und vertrauen wir seiner weisen Vorsehung. Ergreifen wir die Gelegenheit, die Tugend des Gottvertrauens zu üben. Beten wir daher in dieser Zeit sehr viel für den Papst, die Bischöfe, die Priester und die ganze Heilige Kirche. Bitten wir Gott um einen guten Ausgang der Dinge. Und rufen wir auch die wirkmächtige Fürsprache der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria, der Hilfe der Christen, des hl. Josef, des Schutzherrn der Heiligen Kirche sowie unseres Patrons des hl. Petrus an.